Schwarznuss. Juglans nigra

Schwarznuss. Juglans nigra

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Schwarzwalnuss – Herkunft und Anwendungsgebiete

Die Schwarzwalnuss ist ein Baum der Walnussgewächse (Juglandaceae) und kommt in Nordamerika und Europa vor. Die Früchte des Baums sind essbar, jedoch wird er vorwiegend als Nutzbaum verwendet wegen seines edlen und harten Holzes. (1)

Bei den Ureinwohnern Nordamerikas dient die Schwarzwalnuss zur Bekämpfung von Darmparasiten. Diese antiparasitäre Wirkung steht deshalb auch im Mittelpunkt der Naturopathie der Schwarzwalnuss. Leider gibt es nur wenige wissenschaftliche Studien zu der eher unbekannten Heilpflanze – gute Ansätze sind jedoch zu finden. (1)

In der ökologischen Landwirtschaft wird die Schale der Schwarzwalnuss als Biozid verwendet. Dies lässt daher auf die antibakteriellen Eigenschaften der Pflanze schließen: Wo eine Schwarzwalnuss steht, können kaum andere Bäume wachsen, aufgrund ihres antimikrobischen Klimas, das im Boden ensteht.  Diese vermeintliche antibakterielle Wirkung wird dem Stoff Juglon zugeschrieben. (2)

Reinigende Kur durch Juglon

Der aktive Hauptbestandteil der Schwarzwalnuss ist der Stoff Juglon. Das Molekül ist in hohen Mengen in der noch grünen Schale der Nuss zu finden. Dem Stoff wird nachgesagt antibakterielle und antiparasitäre Eigenschaften zu besitzen. Die allgemein bekannten Wirkungsgebiete von Juglon lassen sich auf folgende Art beschreiben: Er hat eine antibakterielle, antifungale und antiparasitäre Wirkung auf den Magen-Darm Trakt und auch auf chronische Hauterkrankungen. Außerdem deuten gewisse Studien darauf hin, dass Juglon Krebszellen abtöten kann. (3) (4)

Das natürlich kraftvolle Antiwurm-Mittel!

Die Schwarzwalnuss kann demzufolge bei parasitärem Wurmbefall des Darms angewendet werden. Am wirkungsvollsten ist diese Kur in Kombination mit Nelke und Artemisia. Pflanzliche Parasitenkuren rücken immer mehr ins Licht der Öffentlichkeit aufgrund ihrer wirkungsvollen Ergebnisse, ohne die gesunde Darmflora abzutöten. Die Kuren müssen jedoch länger eingenommen werden als die herkömmlichen pharmazeutischen Präparate. Desweiteren wirkt die Schwarzwalnuss leicht abführend und kann bei Verstopfung als Laxativ verwendet werden. (3)(4)

Schwarzwalnuss in der Kosmetik

Desweiteren enthält Schwarzwalnuss einen hohen Anteil an pflanzlichen Gerbstoffen, die sogenannten Tannine. Diese Stoffe haben eine zusammenziehende Wirkung auf die Schleimhäute und wirken zudem antimikrobiell und entzündungslindernd auf Haut und Schleimhäute. Schwarzwalnuss ist in vielen kosmetischen Haut-Produkten zu finden und kann bei Ekzemen und Pilzbefall der Haut aufgetragen werden. (6)

Die Schale der Schwarzwalnuss hat eine generell reinigende Wirkung auf Blut und Darm: Sie dient als mildes Laxative, ist geeignet für pflanzliche Parasitenkuren und kann bei Ekzemen des Hautbilds verwendet werden! Eine kräftig antimikrobielle Pflanze, die nicht nur als Nutzbaum verwendet werden sollte!