Magnesium und Schlaf: Was sagt die Wissenschaft wirklich?

Wie Magnesium den Schlaf beeinflusst

Magnesium: Der beliebteste Schlafhelfer aus dem Regal

Kaum ein Nahrungsergänzungsmittel wird so häufig mit Schlaf in Verbindung gebracht wie Magnesium. In sozialen Medien gilt es als „Entspannungsmineral“, in Drogerien steht es oft direkt neben Melatonin und Baldrian, und viele Menschen nehmen es abends ganz selbstverständlich ein. Die Erwartung ist meist klar: schneller einschlafen, tiefer schlafen, erholter aufwachen.

Doch wie gut ist diese Erwartung wissenschaftlich begründet? Magnesium ist zweifellos ein lebenswichtiger Mineralstoff, der an zahlreichen Prozessen im Nervensystem beteiligt ist. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass zusätzliches Magnesium den Schlaf verbessert. Zwischen einem plausiblen Mechanismus und einer nachgewiesenen Wirkung liegt ein grosser Unterschied. In diesem Artikel schauen wir uns deshalb genauer an:

  • welche Rolle Magnesium im Körper spielt,
  • über welche Mechanismen es den Schlaf beeinflussen könnte,
  • was Beobachtungsstudien und kontrollierte Studien tatsächlich zeigen,
  • welche populären Annahmen sich nicht bestätigen lassen,
  • und für wen eine Supplementierung sinnvoll sein kann.

Magnesium im Körper: Mehr als ein „Muskelmineral“

Magnesium ist nach Kalium das zweithäufigste Kation innerhalb unserer Zellen. Der Körper eines Erwachsenen enthält rund 24 g davon. Mehr als 99 % befinden sich in Knochen, Muskulatur und anderen Geweben, weniger als 1 % zirkuliert im Blut (1). Magnesium ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt, unter anderem am Energiestoffwechsel, an der Proteinsynthese, an der Muskelkontraktion und an der Reizübertragung zwischen Nervenzellen.

Warum ein Bluttest wenig aussagt

Aus dieser Verteilung ergibt sich ein praktisches Problem: Der Magnesiumwert im Blutserum spiegelt den Gesamtbestand des Körpers nur unzureichend wider. Der Körper hält den Serumspiegel in engen Grenzen und greift dazu bei Bedarf auf die Speicher in Knochen und Geweben zurück. Ein normaler Blutwert schliesst einen leichten Mangel daher nicht sicher aus (1). Umgekehrt bedeutet das auch, dass sich ein „Magnesiummangel“ nicht einfach aus Symptomen wie Müdigkeit oder unruhigem Schlaf ableiten lässt.

Wie viel Magnesium brauchen wir?

Die D-A-CH-Referenzwerte liegen bei rund 300 mg pro Tag für Frauen und 350 mg für Männer. Ein grosser Teil der Bevölkerung erreicht diese Werte über eine ausgewogene Ernährung. Ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Versorgung haben dagegen insbesondere:

  • Ältere Menschen, da Aufnahme im Darm und Rückresorption in der Niere mit dem Alter abnehmen,
  • Personen mit einer stark verarbeiteten, ballaststoffarmen Ernährung,
  • Menschen mit regelmässigem, höherem Alkoholkonsum,
  • Personen mit Typ-2-Diabetes oder chronischen Darmerkrankungen,
  • Menschen, die längerfristig bestimmte Medikamente einnehmen, etwa Protonenpumpenhemmer („Magenschutz“) oder Diuretika (1).

Diese Unterscheidung ist für die Frage nach dem Schlaf entscheidend. Denn wie wir sehen werden, profitieren von Magnesium am ehesten diejenigen, die zu wenig davon haben.

Wie Magnesium den Schlaf beeinflusst

Dass Magnesium mit Schlaf in Verbindung gebracht wird, ist keine reine Marketingidee. Es gibt mehrere biologisch plausible Mechanismen, über die der Mineralstoff auf das Nervensystem und damit auch auf den Schlaf wirken kann. Wichtig ist dabei: Viele dieser Zusammenhänge stammen aus der Grundlagenforschung und aus Tierversuchen.Sie erklären, warum eine Wirkung denkbar ist, beweisen sie aber noch nicht.

  • Dämpfung der neuronalen Erregung: Magnesium blockiert sogenannte NMDA-Rezeptoren. Diese Rezeptoren werden durch den Botenstoff Glutamat aktiviert und fördern die Erregung von Nervenzellen. Sitzt ein Magnesium-Ion im Kanal des Rezeptors, wird dieser schwerer aktivierbar (1). Vereinfacht gesagt wirkt Magnesium hier wie eine natürliche Bremse für übermässige Erregung.
  • Unterstützung hemmender Signalwege: Gleichzeitig scheint Magnesium die Wirkung des wichtigsten hemmenden Botenstoffs im Gehirn zu unterstützen: GABA (Gamma-Aminobuttersäure). Auf das GABA-System wirken auch viele klassische Schlafmittel, allerdings deutlich stärker und gezielter. Der Effekt von Magnesium ist im Vergleich dazu eher modulierend.
  • Verbindung zur Stressachse: Wie im ersten Artikel dieser Reihe beschrieben, hängen Schlaf und die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) eng zusammen. Einige Studien deuten darauf hin, dass Magnesium die Aktivität dieser Stressachse beeinflussen kann. In kleinen Untersuchungen an älteren Menschen sanken unter Magnesiumgabe die Cortisolwerte (4)(5). Ob dieser Effekt auch bei gut versorgten, jüngeren Menschen auftritt, ist unklar.
  • Muskelentspannung: Magnesium ist der natürliche Gegenspieler von Calcium bei der Muskelkontraktion. Calcium löst die Kontraktion aus, Magnesium unterstützt die anschliessende Entspannung. Daraus wird häufig abgeleitet, dass Magnesium körperlich „entspannt“ und damit das Einschlafen erleichtert. Wie wir weiter unten sehen, ist gerade dieser Punkt wissenschaftlich weniger gut belegt, als oft angenommen wird.

Zusammengefasst: Die Mechanismen sind plausibel und machen Magnesium zu einem interessanten Kandidaten. Ob daraus ein spürbarer Effekt auf den Schlaf entsteht, muss jedoch in Studien am Menschen geprüft werden.
Was zeigt die Forschung am Menschen?

Um die Studienlage richtig einzuordnen, lohnt es sich, zwischen zwei Arten von Studien zu unterscheiden. Beobachtungsstudien zeigen, ob zwei Dinge gemeinsam auftreten, etwa eine hohe Magnesiumzufuhr und guter Schlaf. Kontrollierte Interventionsstudien prüfen dagegen, ob eine gezielte Magnesiumgabe im Vergleich zu einem Placebo tatsächlich etwas verändert.

  • Beobachtungsstudien: Ein konsistenter Zusammenhang: Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 kam zu dem Ergebnis, dass Beobachtungsstudien überwiegend einen Zusammenhang zwischen dem Magnesiumstatus und der Schlafqualität zeigen. Die Ergebnisse der kontrollierten Studien fielen dagegen uneinheitlich aus (2).

Ein Beispiel ist die amerikanische CARDIA-Studie mit knapp 4.000 Teilnehmenden. Personen mit einer höheren Magnesiumzufuhr berichteten seltener über schlechte Schlafqualität (3). Solche Daten sind wertvoll, haben aber eine klare Grenze: Wer viel Magnesium aufnimmt, isst häufig auch mehr Gemüse, Vollkorn und Nüsse, bewegt sich mehr und lebt insgesamt gesünder. Ob Magnesium selbst den Unterschied macht oder ob es nur ein Marker für einen gesünderen Lebensstil ist, lässt sich daraus nicht ableiten.

  • Kontrollierte Studien: Mehr Daten, als oft angenommen: Inzwischen gibt es eine ganze Reihe randomisierter, placebokontrollierter Studien zu Magnesium und Schlaf, mehrere davon aus den letzten zwei Jahren. Sie unterscheiden sich allerdings stark: in den Teilnehmenden, der Magnesiumform, der Dosis, der Dauer und der Art, wie Schlaf gemessen wurde. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Studien, die neuesten zuerst.

Studie Teilnehmende Magnesium pro Tag Dauer Ergebnis im Vergleich zu Placebo
Lopresti & Smith 2026 (15) 100 Erwachsene (18–45 Jahre) mit unbefriedigendem Schlaf 2 g L-Threonat (ca. 145 mg Magnesium) 6 Wochen Einige subjektive Schlafwerte besser, objektive Messwerte nicht
Schuster et al. 2025 (14) 155 Erwachsene (18–65 Jahre) mit schlechter Schlafqualität 250 mg als Bisglycinat 4 Wochen Insomnie-Schweregrad stärker gesenkt, kleiner Effekt
Hausenblas et al. 2024 (7) 80 Erwachsene (35–55 Jahre) mit Schlafproblemen 1 g L-Threonat (ca. 75 mg Magnesium) 3 Wochen Bessere Werte in Fragebögen und für Tief- und REM-Schlaf laut Schlafring
Breus et al. 2024 (16) 31 Erwachsene mit Schlafproblemen (Crossover) 1 g eines Magnesiumchlorid-Präparats je 2 Wochen Bessere subjektive Werte und Ring-Messwerte
Gholizadeh-Moghaddam et al. 2023 (18) 64 Frauen mit PCOS 250 mg als Oxid 10 Wochen Kein Unterschied in der Schlafqualität
Abbasi et al. 2012 (4) 46 ältere Menschen mit Insomnie und niedriger Magnesiumzufuhr 500 mg 8 Wochen Längerer Schlaf, höhere Schlafeffizienz, schnelleres Einschlafen
Nielsen et al. 2010 (17) 100 Erwachsene über 51 Jahre mit schlechtem Schlaf 320 mg 7 Wochen Schlafqualität besserte sich in beiden Gruppen, auch unter Placebo
Held et al. 2002 (5) 12 ältere Menschen ansteigend bis ca. 730 mg ca. 3 Wochen Mehr Tiefschlaf im Schlaf-EEG

Die meisten kontrollierten Studien finden einen Vorteil gegenüber Placebo, die Effekte sind aber klein. In der bisher grössten Studie mit 155 Teilnehmenden sank der Schweregrad der Schlafstörung unter Magnesiumbisglycinat um 3,9 Punkte, unter Placebo um 2,3 Punkte (14). Im Mittel lagen die Werte danach noch im Bereich einer leichten Schlafstörung. Am stärksten profitierten Teilnehmende mit niedriger Magnesiumzufuhr, und auch die bekannte Studie an älteren Menschen schloss gezielt Personen mit zu geringer Zufuhr ein (4). Eine Meta-Analyse bei älteren Erwachsenen fand eine um rund 17 Minuten kürzere Einschlafzeit, stufte die Evidenz aber als niedrig ein (6).

Für die Einordnung sind einige Punkte wichtig. Die meisten Ergebnisse beruhen auf Fragebögen oder Schlafringen, Messungen im Schlaflabor gibt es kaum, und die Studien laufen meist nur zwei bis acht Wochen. Die positiven Ring-Ergebnisse zu Magnesium-L-Threonat (7) bestätigten sich in einer zweiten, grösseren Studie nicht (15), zudem wurde die erste Studie von einem Vertreiber des Präparats finanziert. Zwei Studien fanden gar keinen Unterschied zu Placebo (17)(18). Eine systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2024 kommt zu einem ähnlichen Fazit: Es gibt Hinweise auf einen Nutzen, vor allem bei niedrigem Magnesiumstatus, aber die Studien sind klein und schwer vergleichbar (8).

Die Rolle des Placeboeffekts

Bei Schlafstudien ist der Placeboeffekt besonders ausgeprägt. Allein das bewusste Ritual, abends „etwas für den Schlaf“ zu tun, kann die subjektive Schlafqualität verbessern. Das ist kein Argument gegen Magnesium, erklärt aber, warum viele Menschen eine deutliche Wirkung spüren, während sich in kontrollierten Studien nur kleine Unterschiede zur Placebogruppe zeigen.

Populäre Annahmen im Faktencheck

Rund um Magnesium und Schlaf halten sich einige Überzeugungen, die sich bei genauerem Hinsehen nur teilweise oder gar nicht bestätigen lassen.

  • „Magnesium hilft gegen nächtliche Wadenkrämpfe“: Nächtliche Wadenkrämpfe sind einer der häufigsten Gründe, warum Menschen zu Magnesium greifen. Ein Cochrane-Review, eine der methodisch strengsten Formen der Evidenzbewertung, kam jedoch zu dem Ergebnis, dass Magnesium bei älteren Menschen mit Wadenkrämpfen ohne erkennbare Ursache wahrscheinlich keinen klinisch relevanten Nutzen bringt (9). Bei Krämpfen in der Schwangerschaft ist die Datenlage widersprüchlich. Liegt dagegen ein nachgewiesener Magnesiummangel vor, sieht die Situation anders aus.
  • „Magnesium ist das Mittel der Wahl beim Restless-Legs-Syndrom“: Auch beim Restless-Legs-Syndrom, bei dem ein unangenehmer Bewegungsdrang in den Beinen das Einschlafen stört, wird Magnesium häufig empfohlen. Eine systematische Übersichtsarbeit fand jedoch keine ausreichenden Belege für eine Wirksamkeit (10). Deutlich relevanter ist hier, wie im Ernährungsartikel dieser Reihe erwähnt, der Eisenstatus. Anhaltende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

„Die Form entscheidet über die Wirkung“

Magnesium ist in vielen Verbindungen erhältlich: als Oxid, Citrat, Glycinat (Bisglycinat), Malat, Taurat oder L-Threonat. Die Unterschiede zwischen diesen Formen werden häufig stark betont. Was ist daran richtig?

  • Bioverfügbarkeit: Organische Verbindungen wie Citrat oder Glycinat werden tendenziell etwas besser aufgenommen als Magnesiumoxid. Die Unterschiede sind jedoch geringer, als die Werbung oft nahelegt. Die Aufnahme hängt zudem stark von Dosis, Löslichkeit, Mahlzeit und individuellem Versorgungsstatus ab (11).
  • Verträglichkeit: Hier gibt es spürbare Unterschiede. Magnesiumoxid und -citrat wirken in höheren Dosen eher abführend, Glycinat gilt als magenfreundlicher.
  • Spezielle Wirkung aufs Gehirn: Für Magnesium-L-Threonat gibt es Hinweise aus Tierversuchen, dass es den Magnesiumgehalt im Gehirn stärker erhöhen kann (12). Ob das beim Menschen zu einem besseren Schlaf führt als andere Formen, wurde bisher nicht direkt verglichen.
  • Glycinat und Glycin: Magnesiumglycinat enthält zusätzlich die Aminosäure Glycin, die selbst schlaffördernde Eigenschaften haben kann. 250 mg Magnesium als Bisglycinat liefern rund 1,5 g Glycin, etwa die Hälfte der rund 3 g aus den Glycin-Studien (14). Ob ein Effekt vom Magnesium, vom Glycin oder von beidem stammt, lässt sich bisher nicht trennen.

Was bedeutet das für die Praxis?

Für wen kann Magnesium sinnvoll sein? Aus der Studienlage ergibt sich ein relativ klares Bild: Magnesium ist kein universelles Schlafmittel. Am ehesten profitieren Menschen, deren Versorgung unzureichend ist. Dazu gehören vor allem ältere Menschen mit Schlafproblemen, Personen mit einer magnesiumarmen Ernährung sowie Menschen mit Erkrankungen oder Medikamenten, die den Magnesiumhaushalt belasten. Bei gut versorgten Personen ist ein zusätzlicher Effekt auf den Schlaf dagegen kaum zu erwarten.

Die Grundlage bleibt eine magnesiumreiche Ernährung. Mit einigen gezielten Lebensmitteln lässt sich der Tagesbedarf gut decken:

Lebensmittel Portion Magnesium (ca.)
Kürbiskerne 30 g 160 mg
Magnesiumreiches Mineralwasser 1 Liter 50–120 mg (je nach Quelle)
Vollkornbrot 2 Scheiben (100 g) 80 mg
Mandeln 30 g 80 mg
Haferflocken 60 g 80 mg
Linsen (gekocht) 150 g 55 mg
Dunkle Schokolade (70–85 %) 20 g 45 mg

Ein Frühstück mit Haferflocken und Kürbiskernen, ein Vollkornbrot am Mittag und ein Linsengericht am Abend liefern zusammen bereits einen grossen Teil des Tagesbedarfs. Ein Blick auf das Etikett des Mineralwassers lohnt sich ebenfalls, da die Magnesiumgehalte stark schwanken.

Wer ein Magnesiumpräparat ausprobieren möchte, sollte einige Punkte beachten:

  • Dosierung: Der wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU nennt 250 mg pro Tag als Obergrenze für Magnesium aus Nahrungsergänzungsmitteln, zusätzlich zur normalen Ernährung (13). Einige Studien haben höhere Mengen verwendet, allerdings unter kontrollierten Bedingungen.
  • Zeitpunkt: Eine Einnahme am Abend ist möglich und für viele praktisch. Anders als bei Melatonin spielt der genaue Zeitpunkt für die Wirkung jedoch eine untergeordnete Rolle.
  • Erwartung: Effekte, sofern sie auftreten, zeigen sich in Studien meist erst nach mehreren Wochen und sind eher klein. Nach vier bis acht Wochen lässt sich ehrlich prüfen, ob sich etwas verändert hat.
  • Verträglichkeit: Die häufigste Nebenwirkung ist weicher Stuhl oder Durchfall. Eine Aufteilung der Dosis oder eine besser verträgliche Form kann helfen.

Fazit: Ein Baustein, kein Schlüssel

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff mit plausiblen Verbindungen zum Schlaf: Es dämpft die neuronale Erregung, unterstützt hemmende Signalwege und steht in Wechselwirkung mit der Stressachse. Am deutlichsten scheint der Nutzen bei älteren Menschen und bei Personen mit niedriger Magnesiumzufuhr zu sein. 

Im Gesamtbild dieser Artikelreihe fügt sich Magnesium damit gut ein: Es ist ein Baustein einer schlaffreundlichen Ernährung, aber kein Ersatz für die Grundlagen. Ein stabiler Schlaf beginnt weiterhin mit Licht am Morgen, Dunkelheit am Abend, regelmässigen Schlafenszeiten, einem bewussten Umgang mit Koffein und Alkohol, sowie einer ausgewogenen Ernährung.

Literatur

  1. de Baaij, J. H. F., Hoenderop, J. G. J., & Bindels, R. J. M. (2015). Magnesium in man: Implications for health and disease. Physiological Reviews, 95(1), 1–46. https://doi.org/10.1152/physrev.00012.2014
  2. Arab, A., Rafie, N., Amani, R., & Shirani, F. (2023). The role of magnesium in sleep health: A systematic review of available literature. Biological Trace Element Research, 201(1), 121–128. https://doi.org/10.1007/s12011-022-03162-1
  3. Zhang, Y., Chen, C., Lu, L., Knutson, K. L., Carnethon, M. R., Fly, A. D., Luo, J., Haas, D. M., Shikany, J. M., & Kahe, K. (2022). Association of magnesium intake with sleep duration and sleep quality: Findings from the CARDIA study. Sleep, 45(4), zsab276. https://doi.org/10.1093/sleep/zsab276
  4. Abbasi, B., Kimiagar, M., Sadeghniiat, K., Shirazi, M. M., Hedayati, M., & Rashidkhani, B. (2012). The effect of magnesium supplementation on primary insomnia in elderly: A double-blind placebo-controlled clinical trial. Journal of Research in Medical Sciences, 17(12), 1161–1169. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23853635/
  5. Held, K., Antonijevic, I. A., Künzel, H., Uhr, M., Wetter, T. C., Golly, I. C., Steiger, A., & Murck, H. (2002). Oral Mg2+ supplementation reverses age-related neuroendocrine and sleep EEG changes in humans. Pharmacopsychiatry, 35(4), 135–143. https://doi.org/10.1055/s-2002-33195
  6. Mah, J., & Pitre, T. (2021). Oral magnesium supplementation for insomnia in older adults: A systematic review & meta-analysis. BMC Complementary Medicine and Therapies, 21, 125. https://doi.org/10.1186/s12906-021-03297-z
  7. Hausenblas, H. A., Lynch, T., Hooper, S., Shrestha, A., Rosendale, D., & Gu, J. (2024). Magnesium-L-threonate improves sleep quality and daytime functioning in adults with self-reported sleep problems: A randomized controlled trial. Sleep Medicine: X, 8, 100121. https://doi.org/10.1016/j.sleepx.2024.100121
  8. Rawji, A., Peltier, M. R., Mourtzanakis, K., Awan, S., Rana, J., Pothen, N. J., & Afzal, S. (2024). Examining the effects of supplemental magnesium on self-reported anxiety and sleep quality: A systematic review. Cureus, 16(4), e59317. https://doi.org/10.7759/cureus.59317
  9. Garrison, S. R., Korownyk, C. S., Kolber, M. R., Allan, G. M., Musini, V. M., Sekhon, R. K., & Dugré, N. (2020). Magnesium for skeletal muscle cramps. Cochrane Database of Systematic Reviews, 9, CD009402. https://doi.org/10.1002/14651858.CD009402.pub3
  10. Marshall, N. S., Serinel, Y., Killick, R., Child, J. M., Raisin, I., Berry, C. M., Lallukka, T., Wassing, R., Lee, R. W. W., Ratnavadivel, R., Vedam, H., Grunstein, R., Wong, K. K. H., Hoyos, C. M., Cayanan, E. A., Comas, M., Chapman, J. L., & Yee, B. J. (2019). Magnesium supplementation for the treatment of restless legs syndrome and periodic limb movement disorder: A systematic review. Sleep Medicine Reviews, 48, 101218. https://doi.org/10.1016/j.smrv.2019.101218
  11. Schuchardt, J. P., & Hahn, A. (2017). Intestinal absorption and factors influencing bioavailability of magnesium – An update. Current Nutrition & Food Science, 13(4), 260–278. https://doi.org/10.2174/1573401313666170427162740
  12. Slutsky, I., Abumaria, N., Wu, L.-J., Huang, C., Zhang, L., Li, B., Zhao, X., Govindarajan, A., Zhao, M.-G., Zhuo, M., Tonegawa, S., & Liu, G. (2010). Enhancement of learning and memory by elevating brain magnesium. Neuron, 65(2), 165–177. https://doi.org/10.1016/j.neuron.2009.12.026
  13. Scientific Committee on Food. (2001). Opinion of the Scientific Committee on Food on the tolerable upper intake level of magnesium (SCF/CS/NUT/UPPLEV/54 Final). European Commission. https://www.efsa.europa.eu/sites/default/files/efsa_rep/blobserver_assets/ndatolerableuil.pdf
  14. Schuster, J., Cycelskij, I., Lopresti, A., & Hahn, A. (2025). Magnesium bisglycinate supplementation in healthy adults reporting poor sleep: A randomized, placebo-controlled trial. Nature and Science of Sleep, 17, 2027–2040. https://doi.org/10.2147/NSS.S524348
  15. Lopresti, A. L., & Smith, S. J. (2026). The effects of magnesium L-threonate (Magtein®) on cognitive performance and sleep quality in adults: A randomised, double-blind, placebo-controlled trial. Frontiers in Nutrition, 12, 1729164. https://doi.org/10.3389/fnut.2025.1729164
  16. Breus, M., Hooper, S., Lynch, T., & Hausenblas, H. A. (2024). Effectiveness of magnesium supplementation on sleep quality and mood for adults with poor sleep quality: A randomized double-blind placebo-controlled crossover pilot trial. Medical Research Archives, 12(7). https://doi.org/10.18103/mra.v12i7.5410
  17. Nielsen, F. H., Johnson, L. K., & Zeng, H. (2010). Magnesium supplementation improves indicators of low magnesium status and inflammatory stress in adults older than 51 years with poor quality sleep. Magnesium Research, 23(4), 158–168. https://doi.org/10.1684/mrh.2010.0220
  18. Gholizadeh-Moghaddam, M., Ghasemi-Tehrani, H., Askari, G., Jaripur, M., Clark, C. C. T., & Rouhani, M. H. (2023). Effect of magnesium supplementation in improving hyperandrogenism, hirsutism, and sleep quality in women with polycystic ovary syndrome: A randomized, placebo-controlled clinical trial. Health Science Reports, 6(1), e1013. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9798963/